Schneidwerkzeugmechaniker/in

Ein Beruf mit jahrhundertelanger Tradition. Seinen Ursprung findet der Schneidwerkzeugmechaniker beim Waffenschmied, der für die Herstellung von Schwertern und Lanzen zuständig war. Im Mittelalter entwickelte sich eine Sparte dann zum Messermacherhandwerk. Bis heute setzt der Schneidwerkzeugmechaniker Materialien wie gehärteten und ungehärteten Stahl sowie Hartmetalle ein. Beim Formfreischmieden wird das Stück Metall auf dem Amboss nach dem Erhitzen auf Schmiedetemperatur in die gewünschte Form gehämmert und anschließend geschliffen, gepließt und poliert. Dabei kommt es auf eine sorgfältige Materialwahl, eine durchdachte Arbeitsweise und handwerkliches Geschick an, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten.Die Schneidwerkzeugmechaniker wählen zwischen zwei Fachrichtungen ihren beruflichen Schwerpunkt. In der Fachrichtung Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik fertigen und reparieren sie hauptsächlich Schneidwerkzeuge wie beispielsweise Scheren und Messer. Da es viele Möglichkeiten gibt, diese zu nutzen, gibt es diverse Arten von Scheren und Messern und damit auch verschiedene Abnehmer. Diese Berufsgruppe stellt beispielsweise chirurgische Mikrotommesser für die Medizin und Forschung her oder Friseur- und Schneiderscheren für Dienstleistungsbetriebe. Außerdem kommen noch Koch- und Metzgermesser für die Lebensmittelbranche und Kufen für Schlittschuhe hinzu.In der Fachrichtung Schneid- und Schleiftechnik erstellen sie maschinelle Schneidwerkzeuge wie Sägeblätter, Planschneidemesser, Rasenmäherspindeln, Fräser und Lang- und Kreisscherenmesser. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört auch die Reparatur und Wartung der Maschinen und Anlagen, in denen ihre Schneidwerkzeuge eingesetzt werden.

Im Rahmen der Vorbereitung zum Schneidwerkzeugmechanikermeister / zur Schneidwerkzeugmechanikermeisterin bieten wir folgende Lehrgänge an:

 

Gepr. Fachmann für kaufm. Betriebsführung nach der HwO:

Ausbildung der Ausbilder: