Modist/in

Bis in die 60er-Jahre ging kaum jemand ohne Hut vor die Tür. Heute erfreuen sich Hüte und Kopfbedeckungen auch wieder mehr Beliebtheit, beispielsweise auf Events der High-Society. Dort ist vor allem die Vielfalt der Hüte zu bestaunen – welche der Damen hat den schönsten und auffälligsten Hut von allen und von welchem Modisten? Häufiger findet man Hüte und Kopfbedeckungen jedoch im Theater oder beim Film. Daher sind Hutmacher meistens in Kostüm- und Hutmachereien von Opern, Filmstudios oder im Theater angestellt. Sie arbeiten aber auch in Betrieben zur handwerklichen Hutherstellung und erstellen Serienanfertigungen für Jedermann. Modisten stellen vom klassischen Zylinder bis hin zur speziell angefertigten Damenhutkreation ein wahres Spektrum und eine große Auswahl von Hüten her. Da die Vielfalt durch kreative und ausgefallene Kundenwünsche sehr groß ist, muss der Modist in der Lage sein, alles anzufertigen, was der Kunde ihm im Entwurf vorlegt. Dabei verarbeitet er Materialien wie Filz, Stoff, Leder, Pelz oder Stroh. Weiterhin nutzt er Tuch als Grundstoff und dekoriert mit Federn, Tüll, Blüten und Schleiern. Der Kreativität sind in diesem Beruf eigentlich keine Grenzen gesetzt. Zu seinem Arbeitsprogramm gehört aber auch die Pflege und Aufarbeitung alter Schätze und die Reparatur von Kopfbedeckungen. Das A und O in diesem Beruf bleibt aber, außer der stets freundlichen Kundenberatung, ein gewisses Interesse an Modetrends und handwerkliches Können im Umgang mit den zu verwendenden Materialien, denn zum Alltag des Modisten gehört unter anderem auch die Anfertigung von Schnittmustern. Bevor ein neues Hutmeisterwerk entsteht, ist aber zeichnerisches Geschick gefragt, denn Voraussetzung für die neuen Kreationen sind die Modellentwürfe.

Im Rahmen der Vorbereitung zum Modistenmeister / zur Modistenmeisterin bieten wir folgende Lehrgänge an:

 

Gepr. Fachmann für kaufm. Betriebsführung nach der HwO:

Ausbildung der Ausbilder: