Feinoptiker/in

Die Hauptmaterialien des Feinoptikers sind Glas (wobei man hier zwischen mehreren hundert Glassorten in verschiedensten Ausführungen unterscheidet), Quarze, Steinsalze sowie Fluß- und Kalkspate. Aus diesen Rohstoffen erstellt der Feinoptiker dann die verschiedensten Bauteile für optische Geräte, wie beispielsweise Linsen, Filter, Siegel und Prismen. Dazu sollte man wissen, dass es diverse Sorten und Arten von Prismen und Linsen gibt, die sich trotz ähnlicher Grundlagen stark voneinander abgrenzen. Diese werden dann mit mechanischen Bauteilen zum Fotoapparat, Feinmessgerät oder auch Projektionsgerät zusammengesetzt. Auch entstehen durch die Arbeit des Feinoptikers medizinische Diagnostik- und Untersuchungsapparate.

In der Astronomie sind die Arbeiten des Feinoptikers auch gefragt, denn hier erstellt er Fernrohre und Ferngläser mit Spiegeln und Linsen, die einen ungewöhnlich hohen Durchmesser und Gewichte von mehreren hundert Kilogramm aufweisen. Das Prüfen auf Sauberkeit und Zustand des Rohglases sowie der Hilfsstoffe, wie Schleif- und Poliermittel oder Peche und Kitte gehört zu den alltäglichen Aufgaben des Feinoptikers. Ein großer Teil der Arbeitsabläufe des Feinoptikers läuft heutzutage maschinell bzw. computergesteuert und automatisiert ab, obwohl bei vielen Arbeitsgängen heute noch Handarbeit gefragt ist. Diese Berufsgruppe setzt also sowohl Computer-aided manufacturing, auch CAM-Produktionsanlagen genannt ein, als auch qualitativ hochwertige Handarbeit.

Im Rahmen der Vorbereitung zum Feinoptikermeister / zur Feinoptikermeisterin bieten wir folgende Lehrgänge an:

 

Gepr. Fachmann für kaufm. Betriebsführung nach der HwO:

Ausbildung der Ausbilder: